A9 zwischen St. Michael und Graz bleibt nach Murenabgang länger gesperrt

Bei einem schweren Unwetter am 8. Juni 2024 in der Steiermark, hatte eine bis zu 1,5 Meter hohe Schlamm- und Gerölllawine die Autobahn A9 nahe Übelbach verlegt. Bis Sonntagfrüh war an vier weiteren Stellen eine Mure auf die Autobahn abgegangen. Aus diesem Grund muss die A9 Pyhrn Autobahn zwischen dem Knoten St. Michael und Graz zumindest bis Montagvormittag in beiden Richtungen gesperrt bleiben. Diese Strecke wird gerne für die Anreise nach Kroatien benutzt.

Mitarbeiter der ASFINAG und der Feuerwehren waren rund um die Uhr im Einsatz, um die Erdmassen mit Hilfe von sieben Baggern zu entfernen, von den instabilen Hängen kamen jedoch bis Sonntagfrüh immer weitere Erd- und vor allem Wassermengen nach. Geologen und Brückenexperten der ASFINAG überprüften seit Sonntagfrüh Hänge und Infrastruktur.

Vor einer Verkehrsfreigabe muss jedes Risiko für die Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden können, auch die mit Schlamm verlegten Entwässerungen und die Leitschienen müssen zuvor saniert sowie repariert werden.

(Aktualisierung) Die Arbeiten nach den Murenabgängen auf die A 9 bei Übelbach laufen weiter auf Hochtouren. Eine Freigabe der Strecke kann voraussichtlich ab dem 21. Juni erfolgen.

Der Verkehr wird daher bis auf weiteres in beiden Richtungen ab St. Michael beziehungsweise Deutschfeistritz über die S 6 Semmering Schnellstraße und die S 35 Brucker Schnellstraße umgeleitet.

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