Die Wetterlage in Kroatien spitzt sich zum Monatswechsel dramatisch zu. Der kroatische Wetterdienst warnt vor einer ausgeprägten Bora-Lage mit teils orkanartigen Böen – und rät insbesondere an der Küste zu erhöhter Vorsicht.
Im Fokus steht die Kvarner Bucht, wo sich der Wind in den kommenden Stunden und Tagen massiv verstärken wird. Hier die Situation heute Vormittag auf der Insel Pasman in Tkon:
Erste Warnstufen am 31. März
Bereits am Dienstag zeigt sich die Bora von ihrer kräftigen Seite. Vor allem in der Region Rijeka werden starke bis sehr starke Windböen erwartet.
- Böen zwischen 65 und 160 km/h
- Auf See zunehmend extrem raue Bedingungen
- Erste Einschränkungen im Fährverkehr möglich
Für Teile der nördlichen Adria gilt damit bereits eine erhöhte Warnstufe. Besonders kritisch: der Velebit-Kanal und die offene See im Kvarner.
Höhepunkt am 1. April: Orkanartige Böen
Ab Mittwoch verschärft sich die Lage deutlich. Laut Prognosen erreicht die Bora ihren Höhepunkt:
- Region Rijeka: Böen über 120 km/h
- Kvarner & Kvarnerić: lokal bis 160 km/h
- Am Fuß des Velebit-Gebirges besonders extreme Windbeschleunigung
Die Meteorologen warnen vor:
- umstürzenden Bäumen
- Schäden an Gebäuden
- Problemen im Straßen- und Fährverkehr
⚠️ Extrem gefährliche Bedingungen auf See
Für die Adria gilt eine klare Einschätzung: Die Lage wird kritisch.
- Sehr hohe Wellen und starke Gischt
- Gefährdung für Schiffe und kleinere Boote
- Mögliche Sperren von Verbindungen zu Inseln wie Krk, Cres und Rab
Die Behörden raten dazu, Aktivitäten auf dem Wasser möglichst zu vermeiden.
Süden ebenfalls betroffen – aber moderater
Auch in Dalmatien nimmt der Wind zu. In der Region um Split sind:
- kräftige Windböen möglich
- lokal Spitzen bis etwa 130 km/h nicht ausgeschlossen
Dennoch bleibt die Lage hier insgesamt weniger extrem als im Norden.
Reisewarnung für Küstenregionen
Angesichts der prognostizierten Entwicklung raten Behörden teilweise davon ab, sich unnötig in exponierten Küstenregionen aufzuhalten.
Empfehlungen:
- Reisen an die Nordküste kritisch prüfen
- Wetterlage eng verfolgen
- Anweisungen der lokalen Behörden beachten

































